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„Beitrag im „Handwerk Magazin““ vom 4.8.2014 – Thema: Outdoor-Smartphones: Raue Kerle für die Baustelle.

Auch auf dreckigen Baustellen oder im Stark­regen können Chefs ihre mobilen Begleiter nutzen. Denn längst hat sich Technik etabliert, die unverwüstlich ist.

Eis und Schnee? Egal! Auf der Baustelle in die Pfütze gefallen? Macht nichts! Im Hochsommer auf der Mittelkonsole des Firmenfahrzeuges liegen gelassen? Ja und!

Echte Outdoor-Smartphones stecken einiges weg. Sie gewinnen keinen Schönheitspreis, sind aber dafür sehr zuverlässige Begleiter des Chefs. Denn stabile Metallrahmen, gummierte Ummantelungen und wasserdichte Gehäuseformen schützen sie sicher.

Worauf Handwerker allerdings darüber hinaus noch achten sollen, weiß Axel Oppermann, Chef der Consultants von Avispador: „Zu klären ist auf jeden Fall, ob die im Büro eingesetzte Handwerkersoftware auch auf dem Smartphone läuft. Und ob auch gängige Reparaturservices damit zurechtkommen oder Spezialwerkzeug benötigt wird“, berichtet der Analyst.


Robust oder wirklich outdoor?

Darüber hinaus müssen Unternehmer klären, ob ihnen und ihren Mitarbeitern nicht auch ein handelsübliches Smartphone, wie die wasserdichten Xperias von Sony oder die robusteren Samsung-Geräte, ausreicht. Die sind nämlich nicht ganz so hart im Nehmen, aber zumindest wasserfest und stoßsicher.

Denn manche der „echten“ Outdoor-Smartphones sind optisch keine Hingucker und verfügen zudem über ein sogenanntes proprietäres Betriebssystem. Das bedeutet, dass Apple- oder Android-Apps nicht laufen und sie eine Art Exotenstatus haben. Chefs, die tatsächlich ein unverwüstliches Smartphone brauchen, sollten auf die IP-Schutzklassen (IP= International Protection) achten, die auf den Herstellerseiten angegeben sind. Diese gehen von Klasse 0 (ungeschützt) bis zur Klasse 9. Letztgenannten kann sogar ein „Abkärchern“ nichts anhaben, sie sind echtes Spezialwerkzeug. 


Ruggear RG700: Robuster Androide

Ein echtes Outdoor-Gerät ist das Premiummodell RG700 von Ruggear. Laut Hersteller entspricht das 5,3-Zoll-Phablet der IP-Spezifikation 68, das heißt, es ist 30 Minuten lang bis zu einer Tiefe von zwei Metern wasserdicht und staubdicht geschützt vor Mikropartikeln. Überdies entspricht es einer militärischen Schutzklasse, sodass es sturzsicher ist und ihm auch Vibrationen, Feuchtigkeit, Luftdruck- und Temperaturschwankungen nichts ausmachen. Betriebssystem ist Android 4.1, es hat zwei Kameras (Front- und Rückseite) und einen Dualcore-Prozessor mit einem Gigahertz.


Quelle:
Handwerk Magazin, 04.08.2014 von Reinhold Mulatz
Weblink: www.handwerk-magazin.de